"Lost Places" in der Burg Tittmoning
„Lost Places“ – so werden verlassene Orte genannt, die einmal für wichtige Zwecke geschaffen wurden und die eine ebenso wichtige Bedeutung hatten für die Menschen, die für dafür gelebt und gearbeitet haben. Der in Eggenfelden geborene Fotograf Peter Untermaierhofer hat sich auf die Dokumentation dieser „Lost Places“ spezialisiert und zeigt ab 1. Mai einige seiner Werke in den Ausstellungsräumen der Tittmoninger Burg.Seit seiner Kindheit ist Untermaierhofer vom Verfall alter Bauwerke fasziniert und seit 2009 hält er deren Atmosphäre und Vergänglichkeit fotografisch fest. Was zunächst im lokalen Mikrokosmos begann, breitete sich ab 2011 deutschlandweit und seit 2013 auch international aus, bisher mit Schwerpunkt auf Europa. Für eine umfangreiche Bilderserie reiste er zudem 2017 und 2020 jeweils für fünf Tage in das Gebiet um Tschernobyl innerhalb der 30-Kilometer-Sperrzone.
Die Ausstellung ist zwischen 2. Mai und 14. Juni immer Donnerstag bis Sonntag zwischen 14 und 16 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet am 1. Mai um 19 Uhr auf der Burg Tittmoning statt.
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Foto Header: "the_grandeur_of_decay (2023)" von Peter Untermaierhofer






