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Bewerbung Landesgartenschau: ein großes Gemeinschaftsprojekt

Die Stadt Tittmoning bewirbt sich um eine Landesgartenschau (LGS) zwischen 2028 und 2032 .

Bürgerprojekte Stadt Tittmoning

Stadt Tittmoning

Sie haben Ideen oder Wünsche?
Schreiben Sie uns über das untenstehende Kontaktformular!

Für unser Tittmoning 2030

Eine Landesgartenschau ist ein großes Gemeinschaftsprojekt,
kein Projekt von Bürgermeister, Stadtrat, Verwaltung und Fachleuten
allein:
Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Tittmoning
sind eingeladen mitzumachen!


Sie wollen immer aktuell informiert sein?
Besuchen Sie unsere Infosäule am Stadtplatz oder unsere Facebook-Seite!

Sie wollen mehr erfahren?
Richten Sie Ihre Fragen jederzeit an lgs@tittmoning.de 

Serviceportal der Stadt Tittmoning

 

Die nächsten Termine:

Im November 2021 und im Februar 2022 sollen offene Workshops allen Interessierten die Gelegenheit bieten, ihre Ideen in die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen durch das Landschaftsarchitekturbüro "mahl . gebhard . konzepte" einfließen zu lassen.

Details demnächst hier.

Bürgerbeteiligung großgeschrieben

Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände sind eingeladen, unsere Bewerbung mitzugestalten.
Wir informieren regelmäßig und transparent über das Vorhaben und seinen aktuellen Stand.

Bürgerprojekte Stadt Tittmoning

Leader der Stadt Tittmoning

Litfaß-Säule am Stadtplatz

Die neue Infosäule am Stadtplatz: Immer gut informiert!
Gartenschau-Spaziergang 2. Oktober

Gartenschau-Spaziergang am 2. Oktober: erste Station Wasservorstadt
Gertanschau-Spaziergang 2. Oktober

Gartenschau-Spaziergang am 2. Oktober: im Ponlach
Einweihung der Infosäule

Einweihung der Infosäule am 2. Oktober

wo leben einfach schöner ist

Wie geht's weiter?

Ab Herbst 2021: 
Unterstützung bei der Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen durch das Landschaftsarchitekturbüro ‚mahl·gebhard·konzepte' aus München

April 2022: 
Abgabe unseres aussagekräftigen Bewerbungskonzepts bei der Bayerischen Landesgartenschau GmbH

Bis Mitte 2022: 
Entscheidung des Fachbeirats der Bayerischen Landesgartenschau GmbH über den Zuschlag

2028 bis 2032:
Zeitraum der möglichen Ausrichtung einer Landesgartenschau in Tittmoning


Leader der Stadt Tittmoning

Blumen vor dem Rathaus

Stadt im Grünen

Unterwegs nach Tittmoning

Blumen vor dem Rathaus

Bürgerprojekte Stadt Tittmoning

Eine Bewerbung für die LGS in den Jahren 2028-2032 bedeutet für Tittmoning eine einmalige Chance.
Denn Gartenschauen geben einen innovativen und kreativen Schub für die Stadtentwicklung.

Vorteile der LGS für Tittmoning:


1. Bürgerprojekt

  • Gartenschau als nachhaltiges Gemeinschaftsprojekt: Nutzen für alle!
  • Beteiligung der Bevölkerung in allen Ortsteilen, der Vereine und Verbände, Schulen, Kindergärten, Kirchen und Kulturschaffenden
  • Stärkung des kommunalen Zusammenhalts: Bündelung städtischer und gesellschaftlicher Aktivitäten zugunsten einer gemeinschaftlichen, generationsübergreifenden, zukunftsorientierten Stadtentwicklung

2. Motor für die Stadtentwicklung

  • Bessere Zuschüsse / Finanzierungsbedingungen für zentrale Maßnahmen der aktuellen Stadtentwicklungsstrategie 
  • Wirksames Steigern der Lebensqualität durch Weiterentwicklung und Belebung des Stadtbildes und Etablierung wohnungsnaher Erholungsgebiete / Entstehung dauerhafter Einrichtungen, z.B. grüne Ruheoasen, soziale Begegnungsstätten
  • Antrieb für ökologische Aufwertung von Brachflächen 

3. Natur aktiv und kreativ erfahrbar machen

  • LGS als Plattform für einen bewussteren, zukunftsschonenderen Umgang mit Natur und Umwelt
  • Umwelt- und Naturprojekte zum Erhalt der Artenvielfalt im städtischen Raum, z.B. für Schulen und Kindergärten
  • Herstellen einer harmonischen Interaktion zwischen Siedlung und Natur / Revitalisierung
    ökologischer Systeme

4. Impulsgeber für wirtschaftliches Wachstum

  • Revitalisierung von Leerständen, Motor für Investitionen und Wiederbelebung historischer Altstadtgebäude
  • Mehr Kundschaft für Einzelhandel und Gastronomiebetriebe in der Altstadt durch attraktive Angebote
  • Wahrnehmung nach außen: wachsende Bekanntheit Tittmonings und der Region durch Veranstaltungen im Rahmen der LGS
  • Erhöhung der dauerhaften, touristischen Attraktivität Tittmonings und der Region durch Verbesserung des regionalen Erholungsangebots

 

Bürgerprojekte Stadt Tittmoning

Landesgartenschau Tittmoning – ein großes Gemeinschaftsprojekt!
Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Ideen und Vorschläge. Bitte, hier eintragen:

wo leben einfach schöner ist

Presse zum Thema

Freizeitregion Stadt Tittmoning

05. Oktober 2021: Auftakt für gemeinsamen Weg

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

"Ein großes Fest für die ganze Stadt"
Gut besuchter Gartenschau-Spaziergang setzt Kreativität und Fantasie frei

Strahlende Sonne, beschwingte Musik, gute Gespräche: Der Gartenschau-Spaziergang am Samstag war ein voller Erfolg. Zeitweise an die fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer wanderten von halb elf bis 14 Uhr mit Erstem Bürgermeister Andreas Bratzdrum entlang möglicher Gartenschau-Standorte durchs Stadtgebiet, ließen sich informieren, stellten Fragen und brachten Ideen und Anregungen vor.

Unter den „Gartenschau-Spaziergängern" waren zahlreiche Stadträte und Vereinsvorsitzende sowie Coralie Gmür und Annette Pfundheller vom Landschaftsarchitekturbüro mahl gebhard konzepte ( m g k ), das die Stadt bei der Ausarbeitung des Bewerbungskonzepts unterstützt. Anfang April 2022 müssen diese Unterlagen bei der Bayerischen Landesgartenschau-Gesellschaft eingereicht werden. Bis dahin soll die Bürgerschaft noch mehrere Gelegenheiten haben, am Konzept mitzuwirken und eigene Ideen einzubringen. „Das hier ist nur der Auftakt", betonte der hoch zufriedene Bürgermeister und verwies auf geplante Workshops sowie die Möglichkeit, Vorschläge jederzeit bei der Stadt einzubringen – neuerdings auch über ein online-Kontaktformular auf der Website www.tittmoning.de/lgs.

Musikalisch untermalt von der gutgelaunten Formation „G'mahde Wiesn", hatte die Veranstaltung um 10 Uhr mit der Einweihung einer neuen Info-Säule am Stadtplatz vor dem Rathaus begonnen. Die Litfaßsäule klärt über die Vorteile einer LGS für die Stadt und über den Weg dorthin auf und soll künftig immer aktuell auf Veranstaltungen zum Thema hinweisen. Bewusst werde so neben der digitalen Kommunikation auch auf analogem Weg stets aktuell über den Stand des Verfahrens informiert, erklärte einführend Tittmonings Bürgermeister Andreas Bratzdrum. Gebaut und aufgestellt hatte die Säule der städtische Bauhof, schmuck gerahmt wird sie von Blumentrögen, die die drei Gartenbauvereine Tittmoning-Kirchheim, Kay-Asten und Törring bepflanzt haben – ihnen allen dankte der Bürgermeister herzlich.

Eine Bewerbung bündelt Kräfte

In seiner kurzen Ansprache erklärte er, inwiefern die Bewerbung auf eine LGS und möglicherweise ihre Austragung helfen werden, die bestehenden Defizite bei der Stadtentwicklung, etwa in den Bereichen Verkehr und Hochwasser, in den kommenden Jahren dank einer Gesamtplanung, aber auch dank guter Förderungsmöglichkeiten leichter, schneller und besser zu beheben. Er hoffe sehr, dass eine Landesgartenschau in einem der Jahre zwischen 2028 und 2032 als ein Höhepunkt der Stadtentwicklung zu einem „großen Fest für die ganze Stadt" mit allen Ortsteilen und Bevölkerungsgruppen, Vereinen, Kirchen und Verbänden werde.

Auch die aus München angereiste Landschaftsarchitektin und Urbanistin Annette Pfundheller von m g k betonte die Chance, mit dieser Bewerbung Kräfte zu bündeln und die Stadt so wesentlich effektiver fortzuentwickeln als mit isolierten Einzelmaßnahmen. Im Zentrum des Bewerbungskonzepts werde das Thema Wasser stehen: Zwischen Salzach und Burg habe sich die Stadt auch mit und wegen des Wassers entwickelt. Heute gelte es, Themen wie den Hochwasserschutz bei einer nachhaltigen Stadtentwicklung mitzudenken. Aber auch Mobilität und Erholungsvorsorge seien Felder, die man bearbeiten werde.

Mobilitätszentrum Wasservorstadt und Grünanlage Gerberberg

An den Stationen des anschließenden Spaziergangs wurde anschaulich, was das in der Praxis bedeuten kann: Das laut Stadtratsbeschluss zur Entlastung des Stadtplatzes vom ruhenden Verkehr in der Wasservorstadt vorgesehene Parkdeck soll, so Bratzdrum, als „grünes Mobilitätszentrum" in die Landschaft eingebunden werden, hochwassersicher und den Anforderungen des Denkmalschutzes entsprechend. Der städtebauliche Wettbewerb dazu sollte ursprünglich im Herbst starten. Jetzt will man lieber noch die Entscheidung zur LGS-Bewerbung im kommenden Juli abwarten: Sollte Tittmoning den Zuschlag erhalten, könnte man anders planen und auf höhere Fördermittel hoffen.

Am Gerberberg erklärte der Bürgermeister die Planungen für das Areal am Riedel-Haus nach dessen geplantem Abriss, der sich derzeit noch durch die Notwendigkeit statischer Untersuchungen verzögert: Freilegung des Ponlachbachs und der historischen Stadtmauer, Herstellung eines durchgängigen Gehsteigs und einer kleinen Brücke, Grünanlage mit Sitzbank, evtl. ein Kneippbecken... all das könnte man bestens ins Konzept einer Gartenschau integrieren. Auf kritische Fragen zum Verkehrsaufkommen am Gerberberg, wenn dort die Zufahrt zur Tiefgarage sein soll, und zur Hochwassergefährdung eines Parkdecks in der Wasservorstadt verwies Bratzdrum auf die Planungsbüros und zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Probleme lösen lassen. Die Besucher der Gartenschau, so stellte er klar, sollten nicht in der Wasservorstadt parken.

Ponlachpark sensibel behandeln

Durch Burghauser Tor und Hartlgasse über den Kirchplatz führte der Weg anschließend durchs Ponlach hinauf zur Burg. Mit Blick auf das Naherholungsgebiet Ponlachgraben stellte Bratzdrum klar, dieses Landschaftsschutzgebiet müsse man besonders sensibel behandeln – es solle „nicht verändert, aber trotzdem verbessert" werden. Als Beispiele nannte er den Zustand der Wege und Brücken sowie die historische Funktion dieses Gebiets als Kulturort, an die mit Tafeln erinnert und mit Orten für Besinnung und Ruhe angeknüpft werden könne. Die Standfestigkeit der Grotten unterhalb der Ponlachkirche sei ein Riesenproblem, das nach Abschluss des statischen Gutachtens mit Sicherheit eine größere Maßnahme erfordern werde.

Zur mittäglichen Einkehr im Burghof spielte noch einmal die G'mahde Wiesn auf. Bei Brotzeit und Getränken aus dem Burgcafé kamen die Teilnehmer des Spaziergangs miteinander ins Gespräch. Zahlreiche Ideen wurden entwickelt, diskutiert und festgehalten, ehe es dann frisch gestärkt wieder hinunter ging in die Stadt. Weitere Stationen am Weg waren der Burgzwinger mit Blick auf die Stadt und weit ins Land, die Mühlenstraße mit ihrer langen Geschichte, die künftig möglicherweise ein Mühlenlehrpfad dokumentieren soll, und der „Schwarze Platz" vor dem Kindergarten. Dass die heute versiegelte Fläche des ehemaligen Klostergartens als Schulgarten wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden könnte, wie der Bürgermeister in Aussicht stellte, kam bei den meisten Bürgerinnen und Bürgern gut an. Hier und auf dem Schulsportplatz, der während einer LGS möglicherweise temporär als Event-Fläche oder für eine Blumenhalle genutzt werden soll, wurde aber auch deutlich, dass die Umwidmung von Flächen einiges an Abwägung erfordern wird.

Retention und Renaturierung sollen vor Hochwasser schützen

Mit Blick auf das Baufeld „Am Alten Bahnhof" kamen nochmals die Themen Starkregen und Oberflächenwasser zur Sprache, die bei der Erschließungsplanung zum neuen Quartier mitgedacht werden. Zum Schutz des Wohnbaugebiets und um den Siechenbach über den Zufluss Burgfeldgraben nicht weiter zu belasten, müsse man die Niederschläge vom Hang (Kayberg) vor Ort zurückhalten, erklärte Bratzdrum. Auch die Planung naturnaher Retentionsflächen im und am Baugebiet könnten unter Umständen in das LGS-Konzept einbezogen werden.

Dazu passte ein ursprünglich nicht vorgesehener abschließender Abstecher in die Au und ans Salzachufer mit Ausblick auf die „No regret"-Maßnahmen des Wasserwirtschaftsamtes zur Renaturierung der Salzach. Gemeinsam mit Frau Pfundheller gab der Bürgermeister hier noch einen Ausblick auf die nächsten Stationen der Bürgerbeteiligung bei der Erarbeitung des Konzepts und lud alle Interessierten ein, mit dabei zu sein, wenn im November und im Februar bei offenen Workshops die Bewerbung gestaltet und ausgearbeitet wird. Sollte Tittmoning dann wirklich den Zuschlag erhalten, geht's in die detaillierte Planung zur Landesgartenschau. Bratzdrums Wunsch, die Bewerbung möge als Gemeinschaftsprojekt „von allen getragen" werden, schien an diesem Samstag jedenfalls durchaus realistisch.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

24. Juli 2021: Tittmoning zur Bewerbung zugelassen

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Gemeinsam mit 15 anderen bayerischen Städten und Gemeinden darf Tittmoning sich Hoffnung darauf machen, bis 2032 eine Landesgartenschau veranstalten zu dürfen.
Lesen Sie hier die Pressemeldung vom 24. Juli in der Südostbayerischen Rundschau.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

29. Juni 2021: Interessensbekundung für Landesgartenschau in Tittmoning erfolgreich in München übergeben

Bürgerprojekte in der region Salzach

Tittmonings Erster Bürgermeister Andreas Bratzdrum (li.) überreicht dem Geschäftsführer der Bayerischen Landesgartenschau GmbH, Martin Richter-Liebald, die Unterlagen zur Interessensberkundung.
Die Stadt hat jüngst ihre Interessensbekundung zur Ausrichtung einer Landesgartenschau in Tittmoning in den Jahren 2030 oder 2031 eingereicht. Erster Bürgermeister Andreas Bratzdrum gab die Unterlagen in der Geschäftsstelle der Landesgartenschau GmbH in München persönlich ab. Ob Tittmoning in einem nächsten Schritt die offiziellen Bewerbungsunterlagen für das Zuschlagsverfahren einreichen darf, wird voraussichtlich bereits im Juli bekannt gegeben.

Empfangen wurde der Erste Bürgermeister bei seinem Besuch in München von dem Geschäftsführer der Bayerischen Landesgartenschau GmbH, Martin Richter-Liebald, der die Interessensbekundung entgegennahm. Die offizielle Frist für die Interessensbekundung zur Austragung einer Landesgartenschau in den Jahren 2028 bis 2032 endet am 30.6.2021.

Bratzdrum sieht das Einreichen der Unterlagen als einen ersten wichtigen Meilenstein für das ambitionierte Zukunftsvorhaben. „Ich freue mich, dass ich als Vertreter der Stadt Tittmoning mit dem starken Rückhalt unserer Bürgerinnen und Bürger sowie des Stadtrats erfolgreich und fristgerecht unsere aussagekräftigen Unterlagen einreichen konnte. Die Interessensbekundung zur Ausrichtung einer Landesgartenschau ist für uns ein zentraler Bestandteil der Zukunftsvision Tittmoning 2030."

Im Vorfeld hat der Stadtrat in einer Sondersitzung einstimmig und offiziell sein Interesse an einer Landesgartenschau in Tittmoning bekundet. Bei einer positiven Bewertung durch die Bayerische Landesgartenschau GmbH im Juli wird die Stadt in das Bewerbungsverfahren eintreten. Abgabeschluss der offiziellen Bewerbungsunterlagen für das Zuschlagsverfahren ist dann der 8.4.2022.

Der Bewerbungsprozess und, im Falle eines Zuschlags, die Gartenschau selbst stellen für den Ersten Bürgermeister ein Gemeinschaftsprojekt dar. „Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist für die erfolgreiche Umsetzung einer Landesgartenschau essenziell. Daher ist es mir wichtig, dass Fragen, Ideen und Anregungen kontinuierlich in einem offenen und transparenten Dialog diskutiert und geklärt werden." Nach der gelungenen Bürgerinfoveranstaltung am Stadtplatz im Juni, sind weitere Veranstaltungsformate für Bürgerinnen und Bürger während des Bewerbungsprozesses fest eingeplant.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

25. Juni 2021: Einhelliges Interesse an Landesgartenschau

Bürgerprojekte in der region Salzach

Stadtrat Tittmoning steht geschlossen hinter einer Bewerbung


In einer Sondersitzung am 24. Juni hat der Tittmoninger Stadtrat offiziell sein Interesse für eine Landesgartenschau bekundet. Einstimmig sprachen sich die Stadträte dafür aus, die Gartenschau nach Möglichkeit in den Jahren 2030 oder 2031 in die Stadt zu holen. Bei einer positiven Bewertung durch die Bayerische Landesgartenschau GmbH im September wird Tittmoning im Herbst in das Bewerbungsverfahren eintreten.

Erster Bürgermeister Andreas Bratzdrum betonte, dieses Projekt sei als Höhepunkt einer bis 2030 anvisierten, zielgerichteten und nachhaltigen Stadtentwicklung zu verstehen, mit welcher sich der Stadtrat in den letzten Wochen und Monaten intensiv beschäftigt hatte. Er verwies auf die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Chancen, die eine Landesgartenschau mit sich bringen werde.

Der Stadtrat folgte geschlossen seiner Argumentation, die Aussicht auf eine Landesgartenschau bedeute einen Motivationsschub für die ganze Stadt, der neue Kräfte und Investitionen im öffentlichen und privaten Bereich freisetzen könne. Im Zuge dieses kreativen und innovativen Schubs für die Stadtentwicklung sollen in den nächsten Jahren wichtige Projekte rund um die Altstadt realisiert werden, die Tittmoning nachhaltig verbessern.

Wert gelegt wird im Beschluss darauf, dass die Tittmoninger Bürgerschaft von Anfang an die Möglichkeit hat, die Konzeption als Gemeinschaftsprojekt mitzugestalten. Es ist ausdrücklich vorgesehen, dass das Bewerbungsverfahren und, im Falle eines Zuschlags, die Schau selbst unter Beteiligung der Bürgerschaft sowie der örtlichen Vereine und Verbände durchgeführt werden sollen. „Gemeinsam Bleibendes schaffen: Das muss unser Ziel sein", wie es der Bürgermeister formulierte.

Grundlage für die Interessensbekundung ist eine erste Ideenskizze, die unter dem Motto „Wasseradern als Lebensadern der historischen Denkmalstadt" das ganze Stadtgebiet von den Salzachauen bis zur Burg umfasst und alle Ortsteile einbeziehen soll. Sofern die Stadt ins Bewerbungsverfahren aufgenommen wird, so betonte Bratzdrum, sei diese erste Skizze noch offen für viele zusätzliche Ideen auch aus den Bereichen Kunst und Kultur.

 

Freizeitregion Stadt Tittmoning

17. Juni 2021: "Wir haben ein Riesenpotenzial"

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Am 12. Juni fand am Stadtplatz die erste Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema LGS-Bewerbung statt.
Lesen Sie hier den Bericht in der Südostbayerischen Rundschau.




Für eventuelle Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!
Herzlichst
Stadt Tittmoning

Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt:
Erster Bürgermeister Andreas Bratzdrum

Stadt Tittmoning, Stadtplatz 1, 84529 Tittmoning, Postfach 11 20, 84525 Tittmoning
Tel. +49 8683 7007-0, Fax +49 8683 7007-30, info@tittmoning.de, www.tittmoning.de