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Presseberichte aus dem Rathaus

Themenübergreifende Berichte

Bürgerprojekte Stadt Tittmoning

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Fußweg vom Parkplatz Wasservorstadt bis ca. 13. Oktober gesperrt

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Fußweg vom Parkplatz Wasservorstadt gesperrt

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass der Fußweg zur Altstadt ist ab 25.09. für ca. 3 Wochen wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Ausweichen kann man über den Gerberberg oder die Treppenanlage beim Wasserkraftwerk. Die Treppe zur Lutzengasse ist nur zeitweise benutzbar.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Bürger-Informationsvernstaltung Brücknergelände "Am Bahnhof"

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Bürger-Informationsveranstaltung
Städtebaulicher Wettbewerb für das ehemalige Brücknergelände „Am Bahnhof"

Mit der Aussiedlung der Firma Brückner nach Abtenham, eröffnet sich für die Stadt Tittmoning eine einzigartige Chance, das freiwerdende Betriebsgelände neu mit Wohngebäuden zu überplanen. Die wertvollen Flächen in Altstadtnähe bedürfen einer qualitätsvollen Planung. Der Stadtrat hat sich daher mehrheitlich dafür ausgesprochen, einen städtebaulichen Planerwettbewerb durchzuführen.

Mit diesem Wettbewerb sollen uns Vorschläge an die Hand gegeben werden, die als Grundlage für den folgenden Bebauungsplan dienen. Dabei geht es u. a. um die Dichte der Bebauung, die Höhenentwicklung, die Verkehrs- und Freiflächen, die Wegeführung für die Fußgänger und Radfahrer sowie um Vorschläge zum Umgang mit dem Lärm.

Hierfür ist es wichtig, den ca. 20 teilnehmenden Planungsbüros, bestehend aus Architekten und Landschaftsarchitekten, eine Handreichung (Auslobungstext) zu geben, damit die Belange der Stadt und der Bürgerschaft ausreichend berücksichtigt werden können.

Bevor im Stadtrat dieser Auslobungstext endgültig verfasst und beschlossen wird, möchten die Stadt Meinung und Ihre Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger hören, damit dieser Text noch ergänzt oder bei Bedarf verbessert werden kann.

Informationsveranstaltung am Freitag, den 22.09.2017, im Braugasthof-Stadtsaal:
16:30 Uhr Begrüßung und Eröffnung der Ausstellung und Bürgergespräche
17:30 Uhr Rundgang durch das Planungsgebiet
18:30 Uhr Einführung in die Aufgabenstellung und Vorstellung der Planungsziele. Anschließend Bürgergespräche und Diskussion

Die offen gestaltete Informationsveranstaltung kann in diesen Zeitraum jederzeit besucht werden. Als Gesprächspartner stehen Frau Hummel und Frau Rubow, Büro Schober Architekten und Stadtplaner, die anwesenden Stadtratsmitglieder sowie die Verwaltung zur Verfügung.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Storchenfrühstück - „Hallo, schön, dass du da bist!“

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

„Hallo, schön, dass du da bist!“

Zum ersten Mal veranstaltete die Stadt Tittmoning ein sog.  Storchenfrühstück. Alle Eltern, die im vergangen Jahr ein Baby bekommen haben, wurden gemeinsam mit ihren Kindern zu diesem Begrüßungs- und Infotreffen im Haus für Kinder eingeladen. Bürgermeister Konrad Schupfner und Familienbeauftragte Waltraud Jetz-Deser freuten sich über die kleinen Neubürger und gaben den Familien kleine Sandeimer mit Förmchen mit zum Gestalten und MItbauen an der Zukunft der Stadt. Kitaeinrichtungen, TINN e. V., kirchliche Verbände und Vereine stellten ihre Angebote für Kinder und Familien vor.

Das Storchenfrühstück soll nun als feste Einrichtung einmal jährlich für frischgebackenen Eltern stattfinden.

Bürger für Bürger

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Ingrid Vehrings Ausstellung „Begegnungen" in der Tittmoninger Burg

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Kraftvoll und eindrücklich
Ingrid Vehrings Ausstellung „Begegnungen" in der Tittmoninger Burg

In ganzer Breite präsentiert Ingrid Vehring derzeit in der Tittmoninger Burg ihr Werk. Verteilt über alle Räume des Fürsten- und Prälatenstocks findet man mit zahlreichen großformatigen Acryl- und Ölgemälden sowie aquarellierten Zeichnungen, Monotypien, kleinen Skulpturen und einer Installation einen Querschnitt dessen, was die seit 2012 in Tittmoning lebende Künstlerin erschafft. Immer begegnet man dabei Menschen, sehr oft ihren Blicken. "Begegnungen" lautet denn auch der Titel dieser umfassenden Schau, die am vergangenen Freitag eröffnet wurde.
Zu Gitarrenklängen von Jakob Pürtiger, der passend zum Charakter der Bilder lebhafte Stücke aus Südamerika gewählt hatte, die er mit gewohnter Virtuosität interpretierte, eröffnete der 3. Bürgermeister und Burgreferent der Stadt, Dirk Reichenau, die Ausstellung. Der erste Bürgermeister Konrad Schupfner ließ sich ebenso wie Kulturreferent Josef Wittmann entschuldigen, da zeitgleich in Traunreut die Chiemgauer Kulturtage eröffnet wurden. Der Carabinierisaal war dennoch dicht gefüllt mit teils einheimischen, teils von weither angereisten Gästen. Reichenau begrüßte im Namen der Stadt neben der Künstlerin, einigen Stadträten und Vereinsvorsitzenden auch die Laudatorin des Abends, Prof. Dr. Ilaria Hoppe von der Katholischen Universität Linz. Angesichts der fachlichen Kompetenz dieser Kunstwissenschaftlerin, die neben Kunstgeschichte und Philosophie auch Geschichte, Literaturwissenschaft und Romanistik studiert hat, überließ es Reichenau der Gastrednerin, die ausgestellten Werke zu kommentieren, und beschränkte sich auf einige Anmerkungen zur Künstlerin und zum Ort der Ausstellung.
Die „Kultur-Hochburg", Ort kultureller Begegnung
Die Burg, einst Sitz der Machtausübung und Mittel zur Abgrenzung eines Herrschafts-bereichs, sei heute erfreulicherweise als „Kultur-Hochburg" zum Ort der Begegnungen kulturellen Art geworden, so Reichenau. Er freue sich, dass Vehring diesen Ort für ihre Werkschau ausgewählt habe. Die Stadt habe viel Geld investiert, um in den alten Gemäuern, Sitz des Historischen Vereins, dessen Vorsitzender Richard Ruhland ebenfalls unter den Gästen war, neben den Sammlungen des Museums Rupertiwinkel auch Platz für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zu schaffen. Dies sei Ausdruck der Wertschätzung, welche man in Tittmoning den Kulturschaffenden entgegenbringe, und das solle so bleiben, wünschte sich Reichenau.
Ingrid Vehring, die mit ihrem Mann 2012 nach Tittmoning gezogen sei, schätze er als engagierte und lebhafte Mitbürgerin mit positiver Einstellung, die sich etwa mit ihren Malkursen für Kinder und Jugendliche, aber auch als Mitbegründerin des Kunstplatzes Tittmoning aktiv ins städtische Leben einbringe. Es sei nur angemessen, dass man ihr für diese große Ausstellung „alles an Platz, was wir hier haben" zur Verfügung gestellt habe.
Klarheit der Linien und der Farben
Prof. Hoppe ging in ihrem fachkundigen Vortrag zunächst von Ingrid Vehrings Biografie und deren Spuren im ausgestellten Werk aus. Die Ausbildung zur freien Grafikerin und Grafik-Designerin, mit der Vehring ihren künstlerischen Weg begonnen habe, schlage sich in der Klarheit und Eindrücklichkeit ihrer Bildkompositionen wieder, die immer auch ans Medium Fotografie erinnerten. Vehrings Studien bei den „Neuen Wilden" Helmut Middendorf und Salomé fänden ihren Widerhall in ihrem Bekenntnis zur figürlichen Malerei und im neo-expressionistischen Stil ihrer Gemälde: Authentizität des Ausdrucks statt Realismus der Darstellung, Lebendigkeit der Geste etwa im kräftigen Pinselstrich, Flächigkeit und reine, leuchtende Farben. Auch thematisch sah die Referentin Parallelen zur „rebellischen Geste" der „wilden" Vorbilder. Als weitere Einflüsse auf Vehrings Entwicklung nannte sie den japanischen Maler Masa Kawase mit seinen linear aufgefassten, vereinzelt dargestellten weiblichen Akten und den Münchener Maler und Aktionskünstler Eckard Zylla für den Bereich der Aquarellmalerei.
Aufschlussreich waren auch Prof. Hoppes Betrachtungen zum Verhältnis von Fotografie und Malerei. Vehrings Bilder, die oft auf der Grundlage fotografisch festgehaltener Momente entstünden, erinnerten oft an ins Medium der Malerei übertragene Fotografien oder Film-Stills. Die Auffassung darüber, welches dieser Medien die Wirklichkeit besser darzustellen vermag bzw. welchem der höhere Kunstcharakter zukommt, habe sich im Laufe der technischen Entwicklung von Fotografie und Film gewandelt. Fragen von Originalität und Reproduzierbarkeit, Ausdruckskraft und Referentialität, Autorschaft und Aura prägten die Diskussion. Bilder nach einer fotografischen Vorlage wie die hier ausgestellten, so die Rednerin, „beziehen sich nur noch vage auf eine Wahrheit, sondern konstituieren eine eigenständige Bildwirklichkeit."
Begegnung mit den Bildern als Begegnung mit sich selbst
Ähnlich kompliziert verhalte es sich mit dem Realitätsbezug der im Fürstenstock ausgestellten Werkgruppe zum Geschlechterkonflikt, die nach Studien zu einem Tanztheater entstanden sei. Inhalte und visuelle Eindrücke seien hier gleich mehrfach transformiert, die Realität werde auf eine andere Ebene gebracht. „Die Aktualität der Werke von Ingrid Verhing besteht einerseits im Fortführen formaler und stilistischer Strömungen des 20. Jahrhunderts, andererseits in der Beschäftigung mit der Distanz und Kommunikationslosigkeit im Zeitalter der Kommunikation", bilanzierte Prof. Hoppe. Vehrings Bilder loteten verdrängte Mechanismen zwischenmenschlicher Beziehungen aus. Die Begegnung mit ihnen sei immer auch eine Begegnung des Betrachters mit sich selbst.
Die Künstlerin dankte sichtlich bewegt der Rednerin für ihren Vortrag und allen Gästen für ihr Kommen „von überallher". Besonders freute sie sich über das Erscheinen zahlreicher ihrer Malschülerinnen und –schüler sowie von Freunden, Verwandten und Bekannten von Österreich bis Westfalen. Ihrem Mann Matthias Emberger galt ihr Dank für seine stete Unterstützung und ihrem krankheitsbedingt leider verhinderten Sohn Alan für seine jederzeit offene und konstruktive Kritik.
Portraits im Zentrum
Die Eröffnungsgäste, darunter zahlreiche Künstlerkolleginnen aus Tittmoning und Umgebung, verteilten sich anschließend auf die verschiedenen Ausstellungsräume. Die Bandbreite der Themen, Techniken und Stile deutet sich schon auf den großen Leinwänden im Carabinierisaal an: Hier hängen neben Akt- und Strandszenen, die an Badeszenen der „Brücke"-Künstler denken lassen, streng hochgeknöpfte Herrenporträts, die auf der Basis historischer Porträtfotografien aus Vehrings Familienbesitz gemalt wurden. Eine auf ihrer Balkanreise entstandene Straßenszene aus dem albanischen Shkodra findet ebenso ihren Platz wie ihre typischen Porträts, die den Betrachter anzublicken scheinen anstatt umgekehrt. Nebenan im Kreuzgewölbe und im angrenzenden Kabinett wird es intimer, wenn zum einen die „Begegnung mit sich selbst" Thema wird, wie es die Künstlerin nennt, und zum anderen eine Reihe aquarellierter Aktzeichnungen den weiblichen Körper erforscht. Im Fürstenstock findet man mit wenigen, ebenso heftigen wie klaren Strichen umrissene Acryl-Bildnisse junger Männer, die (auch dies expressionistische Tradition) dem großstädtischen Nachtleben entsprungen zu sein scheinen und auf deren Gesichtern teils die nasse rote Farbe wie Tränen ihre Spuren gezogen hat, ebenso wie feiner gearbeitete Zeichnungen von beschaulichen Landszenen mit Akkordeon, Spaziergängern und Badenden. Im großen Saal des ersten Stocks thematisiert die erwähnte Reihe von Doppelporträts, die bei Proben der editta braun company zu ihrem Tanztheater „LoSt" entstanden sind, Höhen und Tiefen einer Paarbeziehung, während im Treppenhaus kleinere und im obersten Raum großformatige Einzelporträts dominieren. Authentisch und kraftvoll: Die ganz eigene Handschrift Ingrid Vehrings erschließt sich beeindruckend aus der umfangreichen Schau, die sie in Tittmoning präsentie

Burg und Kultur Stadt Tittmoning

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Hoher Besuch in der Tittmoninger Burg

Bürgerprojekte in der region Salzach

Bgm. Konrad Schupfner, Sepp Forcher, Josef Wittmann
Sepp Forcher zu Besuch in der Tittmoninger Burg
Weyringer-Ausstellung lockt illustre Gäste an

Zur Vernissage am 7. Mai konnte Sepp Forcher, Moderator-Star des ORF, nicht kommen, er war zu beschäftigt mit Dreharbeiten zur nächsten Ausgabe seiner beliebten Fernsehsendung „Klingendes Österreich". Einen Besuch der Ausstellung seines Freundes Johann Weyringer in der Burg Tittmoning ließ sich der Südtiroler aber nicht nehmen. Am vergangenen Mittwoch kam er gemeinsam mit Friedrich Urban, dem ehemaligen Intendanten des ORF Landesstudios Salzburg, und Siegbert Stronegger, der dort u.a. als Kulturchef und Landesdirektor tätig war, in die Burg der Salzachstadt.
Tittmonings Bürgermeister Konrad Schupfner und Kulturreferent Josef Wittmann begrüßten die Gäste und begleiteten sie durch die Räume im Fürsten- und Prälatenstock, wo Weyringer unter dem Titel „Das Himmelsboot" noch bis 9. Juli eine umfassende Werkschau rund um die Themen „Mythos – Sehnsucht – tiefer Glaube" präsentiert. Die Besucher, die allesamt mit Weyringers Werken gut vertraut sind, zeigten sich beeindruckt von deren Präsentation in den historischen Räumen. Die von Anna-Maria Eder kuratierte Ausstellung bringt, so die einhellige Meinung, die Wirkung geschlossener Werkzyklen und die Entwicklungsgeschichte des Künstlers hervorragend zur Geltung.
Zum Andenken an den Besuch überreichte Bürgermeister Schupfner seinem Gast Sepp Forcher ein Exemplar des Gedenkbandes über „Flachgau und Rupertiwinkel im Wandel der Zeit".

Pressebericht zur Ausstellung Johann Weyringer
Pressesbericht Vernissage

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Leitgeringer Strandbad startet ab 1. Mai in die neue Badesaison

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Auch wenn das Wetter derzeit nicht zum Baden animiert laufen die Vorbereitungen am Leitgeringer See für die neue Badesaison auf Hochtouren. Erste Schwimmer wurden schon gesichtet und testeten den verbesserten Einstieg am ersten Steg. Für Kinder und Jugendliche wurde bei der Wasserrutsche der Ausstieg neu angelegt. Jetzt geht es bequem über eine kleine Rampe aus dem Wasser heraus.

Für Sportbegeisterte stehen die beiden Beachvolleyballplätze zur Verfügung, die Abdeckungen sind bereits entfernt und die Netze montiert. Gleich daneben findet man ab sofort die vom Bauhof aufgestellte neue Tischtennisplatte. Stand-up-Paddling, Ruderboot und Tretboote können auch dieses Jahr wieder an der Kasse ausgeliehen werden. Auch die Strandbadgaststätte öffnet wieder ihre Pforten und bietet Speisen und Getränke an.

Saisonkarten sind in der Tourist-Information im Rathaus und an der Seebadkasse erhältlich. Für die Tittmoninger Bürger gibt es die Saisonkarten wieder zum ermäßigten Preis. Alle Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen sind auf www.tittmoning.de (Tourismus & Freizeit) zu finden.

Am 1. Mai ist der offizielle Start in die neue Saison. Am Samstag, den 6. Mai laden der Arbeitskreis Seebad, die Wassserwacht, die Volleyballabteilung des TSV Tittmoning und die Strandgaststätte zu einem „Kleinen Seefest“ ein.

Die Volleyballabteilung beginnt ab 8.30 Uhr mit einem Beachvolleyballturnier. Details zu Ablauf und Anmeldung findet man unter Facebook, Stichwort „Beachvolleyballturnier Leitgering ´17“.

Ab 13 Uhr wird dann im Bereich der Strandgaststätte durch den Arbeitskreis  und die Wasserwacht ein buntes Nachmittagsprogramm mit Spielen, Malwettbewerb und Buffet angeboten. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung zu Beginn durch die Jungbläser der Musikkapelle Inzing-Törring, ab 14 Uhr sorgt die „Swingbagage“ für gute Laune und ab 17 Uhr kann man die Tittmoninger Band „Forst“ live erleben.

Der Eintritt in das Strandbad ist an diesem Tag frei.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Freizeitpass 2017 - gültig bis März 2018

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Der Freizeitpass 2017 für’s Osternest

 Ein Jahr lang Freizeitvergnügen für Kinder und Jugendliche, die ganze Familie und Jugendleiter/-innen aus dem Landkreis Traunstein

 120 Gutscheine für freie oder ermäßigte Eintritte in Hallen- und Freibäder, für Berg- und Rodelbahnen, Skilifte, Sporteinrichtungen, Museen, Burgen und Schlösser, verschiedenste Tier- und Freizeitparks, Theater, Schiffsfahrten u.v.m. können Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche bis 18 Jahre und Jugendleiter/-innen auch heuer wieder nutzen. Auch für Eltern oder begleitende Erwachsene sind viele Vergünstigungen dabei.
Gesondert bezeichnet sind Einrichtungen die körperbehindertengerecht ausgestattet sind. Hier weisen die Anbieter aber darauf hin, dass sich die Verantwortlichen vorher Kenntnis darüber verschaffen, ob die Ausstattung der Einrichtungen für die jeweiligen Beeinträchtigungen ausreichend ist.

 Eine Zusammenstellung der Anbieter von Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche sowie viele wertvolle Freizeittipps findet man im hinteren Teil des Freizeitpasses.

Wie immer gibt es auch ein Preisrätsel, dessen Lösungswort heuer das Thema „Meine Welt, deine Welt - unsere Welt“ hat.

Kreisjugendpflegerin Ulli Himstedt und Kreisjugendpfleger Stefan Dufter, die den Freizeitpass zusammengestellt haben, ist es ein großes Anliegen mit den Angeboten besonders auch Familien und Jugendgruppen zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten anzuregen. Diese sind als Ergänzung zu den vielfältigen Ferienangeboten in den Gemeinden zu sehen.

Ebenso sehen es Landrat Siegfried Walch und Jugendamtsleiter Franz Feil, die gleichzeitig auch auf die Nutzung der vielfältigen Natur-, Kultur-, Sport-, und Freizeiteinrichtungen, besonders in unserer Region, hinweisen.

 Wir haben mit vielen der Anbieter/-innen des Freizeitpasses inzwischen „Partner der Jugendarbeit“ gefunden. Sie lassen ihre Vergünstigungen auch den Jugendleiter/-innen zu Gute kommen.

Den Freizeitpass erhält man ab sofort bei uns im Einwohnermeldeamt und in der Touristinfo.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Baumfrevel im Hüttenthaler Feld

Bürgerprojekte in der region Salzach

Unbekannte haben offenbar eine stattliche Linde im Jolyweg (Hüttenthaler Feld) angebohrt und das Loch mit Motoröl oder Ähnlichem gefüllt. Ein Anwohner bemerkte das mit einem Pfropfen verschlossene Loch und benachrichtige die Stadtverwaltung. Der daraufhin an den Ort des Baumfrevels geschickte Mitarbeiter einer Gartenbaufirma fand im Stamm ein ca. 12 cm tiefes Bohrloch, gefüllt mit Motoröl oder Diesel. Er leistete „erste Hilfe“, indem er die Flüssigkeit so weit wie möglich entfernte. Mit Baumwachs soll versucht werden, die Linde zu retten.
Anwohner, die in den letzten Tagen möglicherweise etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, dies bei der Stadtverwaltung (Tel. 7007-21) zu melden.
Sie sind außerdem aufgefordert, auch künftig wachsam zu sein, um zu verhindern, dass sich eine solche Untat wiederholen kann.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Oktober 2016 - Verdiente Mitarbeiter wurden geehrt

Region Salzach

Rosmarie Gittermann, Christa Zillinger, Oliver Maier, Klaus Eiser, 1. Bürgermeister Konrad Schupfner, Helmut Hiermeier, Monika Gramsamer, Gitta Wembacher, Theresia Mehlbeer, Andrea Winkler, Franz Mayer, nicht auf dem Bild: Margarita Schmidhammer-Gernt

Im Namen der Stadt Tittmoning ehrte 1. Bürgermeister Konrad Schupfner vor kurzem, langjährige Mitarbeiter. Er würdigte das Engagement und die Verdienste von Monika Gramsamer (10 Jahre), Theresia Mehlbeer (15 Jahre), Gitta Wembacher (15 Jahre), Andrea Winkler (15 Jahre), Oliver Maier (20 Jahre), Franz Mayer (20 Jahre), Rosmarie Gitterman (25 Jahre), Margarita Schmidhammer-Gernt (25 Jahre), Helmut Hiermeier (30 Jahre), Klaus Eiser (35 Jahre) und Christa Zillinger (40 Jahre). Für die geleistete Arbeit, die stetige Einsatzbereitschaft und das große Vertrauen dankte 1. Bürgermeister Konrad Schupfner den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.


Freizeitregion Stadt Tittmoning

Was Kleidung wirklich kostet - über "Fast-Fashion" und Faire Alternativen

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Seit über zwei Jahren ist Tittmoning nun schon „Fairtrade-Stadt“. Dank der breiten Unterstützung und Mitwirkung der örtlichen Vereine, Wirtschaftsbetriebe, Kirchen und anderen Institutionen hatte die Bewerbung bereits im Juli 2014 zur Siegelverleihung geführt.

Seither gab es viele Aktionen, die für Produkte aus dem Fairen Handel geworben haben. Ein großer Erfolg ist der fair gehandelte „Ortsteile-Kaffee“ der Kolpingfamilie, aber auch bei vielen anderen Waren von Bananen bis Tees achten viele Tittmoninger inzwischen auf die Herkunft. An der Tittmoninger Fairtrade-Schule hat man die Kinder in Workshops für die Produktionsbedingungen von Schokolade und Fußbällen sensibilisiert, beim Stadtfest verkaufen sich die „fairen“ Cocktails an der Mango-Bar ausgezeichnet, und dass man mit Rosen aus Fairem Handel nicht nur am Valentinstag doppelt Freude verschenken kann, ist mittlerweile auch bekannt.

Nun packt die Steuerungsgruppe in diesem Zusammenhang das Thema Textilindustrie an. Denn während der Ladenpreis für unsere Kleidung seit Jahrzehnten ständig sinkt, verursacht die Billigproduktion in Niedriglohnländern enorm steigende Kosten bei Mensch und Umwelt. Am 13. Oktober zeigt man deshalb um 19 Uhr 30 im Pfarrheim den erschütternden Dokumentarfilm  „The True Cost“ („Der Preis der Mode“) von Andrew Morgan, einen Film „über die Kleidung, die wir tragen, über die Menschen, die diese Kleidung herstellen, und über die Auswirkungen, die das alles auf unseren Planeten hat“. Die Frage, wer wirklich den Preis für unsere Kleidung zahlt und wie die Alternativen zu ausbeuterischer Produktion aussehen, kann anschließend mit Johanna Schiller vom FAIR Handelshaus Bayern diskutiert werden. Der Eintritt zur Filmvorführung ist frei, um Spenden wird gebeten.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Juli 2016 - Gratulation zum Priesterjubiläum von Papst Benedikt XVI. in Rom

Bürgerprojekte in der region Salzach

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. mit Stiftsdekan Gerhard Gumpinger und Bürgermeister Konrad Schupfner
Gratulation zum Priesterjubiläum von Papst Benedikt XVI.

An Peter und Paul konnte der emeritierte Papst Benedikt XVI. sein 65. Priesterjubiläum begehen. Er war 1951 zusammen mit seinem Bruder Georg Ratzinger im Dom von Freising zum Priester geweiht worden. Ihre Primiz feierten sie gemeinsam in Traunstein. Zum Jubiläum gratulierte ihm eine bayerische Delegation mit Kommunalpolitikern, Pfarrern sowie eine Blaskapelle und Vertreter der bayerischen Gebirgsschützenkompanien insbesondere aus dem Chiemgau. Mit dabei waren auch Stiftsdekan Gerhard Gumpinger und Bürgermeister Konrad Schupfner, die die Grüße der Ehrenbürgerstadt Tittmoning übermittelten. Papst Benedikt hat den Pfarrerwechsel in Tittmoning stets mit Interesse verfolgt und mit seinem Gebet begleitet. Papst Benedikt XVI. bedankte sich mit einem herzlichen Vergelts's Gott. Mit dieser Abordnung komme zu ihm seine bayerische Heimat, die er sehr schätze. Mit der Bayernhymne wurde der Empfang abgeschlossen.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Juni 2016 - Tittmoning erhält weitere Breitbandfördermittel

Bürgerprojekte in der region Salzach

Unser Bild zeigt Staatsminister Dr. Markus Söder mit Zweiten Bürgermeister Andreas Bratzdrum bei der Übergabe des Breitband-Förderbescheids für die Stadt Tittmoning.
Tittmoning erhält weitere Breitbandfördermittel

Tittmoning. Die Breitbandversorgung im Stadtgebiet Tittmoning wird weiter verbessert. Nachdem die Telekom kürzlich den Zuschlag für den Breitbandausbau von weiteren 828 Haushalten erhalten hat (wir berichteten), wurden jetzt auch die Fördermittel des Freistaats Bayern in Höhe von 143.200 Euro bewilligt.

Der Bayerische Staatsminister für Finanzen, Dr. Markus Söder, MdL übergab dazu am Donnerstag Zweiten Bürgermeister Andreas Bratzdrum im Rahmen einer Feierstunde im Finanzministerium in München den Förderbescheid. An das Breitbandnetz angeschlossen werden Mitte bis Ende nächsten Jahres die Erschließungsgebiete Tittmoning-Nord (Bürgermeister-Poschacher-Straße, Cettostraße, Itzlfeldnerstraße, Röstelstraße und Gerberberg), Tittmoning-Süd (Siedlung „Unteres Burgfeld" und Gewerbegebiet Tittmoning-Süd, westlich der B20), Tittmoning-West (Siedlung „Hüttenthaler Feld" und Ponlach) sowie die Ortsteile Laufing, Hirschreit, Gramsam, Großmühlthal, Abtenham, Piesenberg, Holzhausen und Hof. Über diese Erschließungsgebiete hinaus, ergeben sich auch für die umliegenden Ortsteile deutliche Verbesserungen.

Der Eigenanteil der Stadt Tittmoning beträgt 61.500 Euro. Im Rahmen der Ausbaumaßnahme werden die Erschließungsgebiete mit Glasfaser bis zum Kabelverzweiger (KVz) erschlossen. In Teilgebieten kann auch Glasfaser bis zur Grundstücksgrenze gelegt werden. Im Ergebnis werden den Haushalten und Betrieben Datenübertragungsraten (sog. Bandbreiten) von 30 bis 200 MBit/s im Download zur Verfügung stehen und damit eine deutlich verbesserte Internetverbindung zur Verfügung stehen.

 

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Juni 2016 - Gratis surfen in Tittmoning - zwei WLAN-Hotspots in Betrieb

Bürgerprojekte in der region Salzach

Foto: An den neuen Ruhebänken vor dem Florianibrunnen klickt man sich jetzt ganz einfach kostenfrei ins Internet. V.l.n.r. Martina Enzinger und Claudia Kreuzeder von der Stadtverwaltung, 1. Bürgermeister Konrad Schupfner und Geschäftsleiter Walter Schöberl
Gratis surfen in Tittmoning
Seit Anfang Juni sind zwei WLAN-Hotspots in Betrieb
Wer mit seinem Smartphone auch unterwegs gerne online ist, wird es schon bemerkt haben: Am Tittmoninger Stadtplatz gibt es jetzt einen öffentlichen Funk-Zugang ins Internet, und auch am Bahnhof Wiesmühl hat das Handy plötzlich WLAN-Netz. Anfang Juni gingen die Hotspots vor dem Rathaus und in Wiesmühl in Betrieb. Ob Einwohner, Durchreisende oder Gäste: Jeder kann hier kostenlos für 30 Minuten am Tag ins Internet, und zwar mit einer Bandbreite von ca. 15 Megabit pro Sekunde. Der Zugang ist dabei ganz unkompliziert: Es genügt, sich ins offene WLAN-Netzwerk einzuwählen und per Klick die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu akzeptieren - schon ist man drin.
Betreiber der Hotspots ist die Stadt Tittmoning, die zum entspannten „Surfen" auch Ruhezonen vor dem Rathaus eingerichtet hat. Der Empfang reicht von hier über den Florianibrunnen bis zur gegenüberliegenden Stadtplatzseite mit seinen Gassen.
Auf dem Bahnhofsgelände in Wiesmühl ist der öffentliche Internetzugang besonders hilfreich, denn hier gibt es weder Mobilfunkempfang noch Münzfernsprecher.
Für die nähere Zukunft stehen noch zwei weitere Standorte auf der Liste für freies WLAN in Tittmoning: Auch im und am Seebad soll ein öffentlicher Internet-Zugang geschaffen werden, sobald der Breitband-Ausbau für Furth abgeschlossen ist. Das wird allerdings noch bis zur nächsten Badesaison dauern. Außerdem ist auch ein Standort im Burghof geplant. Beide will die Stadt im Rahmen der Landes-Initiative „Bayern WLAN" anlegen. Mit diesem Programm finanziert der Freistaat Bayern jeder Kommune die Einrichtung von Hotspots an zwei Standorten. Das heißt: Verkabelungsarbeiten und Montage bezahlt der bayerische Staat, die Stadt selbst trägt nur die Betriebskosten. Diese Hotspots können dann kostenlos, anonym und ohne Zeit- oder Volumenbeschränkung genutzt werden.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Juni 2016 - Ferienprogramm - für Groß und Klein

Bürgerprojekte in der region Salzach

Vom Mitmachzirkus bis zum Schafkopfturnier
Anmeldung zum Ferienprogramm für Groß und Klein noch bis Ende Juni
Die Anmeldung zum Tittmoninger Ferienprogramm ist bereits in vollem Gange. Wie alljährlich, so bietet die Stadt auch heuer wieder in Zusammenarbeit mit zahlreichen Tittmoninger Vereinen und Verbänden, Institutionen und Unternehmen während der Sommerferien die unterschiedlichsten Aktivitäten und Ausflüge für Kinder und Jugendliche an. Das Programm beginnt am 2. August mit dem traditionellen „Erdäpfelklauben" auf dem Biobauernhof in Grassach und endet mit der Vorstellung des viertägigen Mitmachzirkus am 9. September. Der Familienzirkus Stefanie Frank hat sich auf die Arbeit mit Kindern spezialisiert. Kleine Zirkusfans ab 6 Jahren bekommen von 5. bis 8. September die Gelegenheit, ihre verborgenen Talente in Clownerie oder Artistik aufzuspüren und das Erlernte in einer echten Zirkusarena vor Publikum zu präsentieren. Das Zirkuszelt wird an der TSV-Sportanlage in der Au stehen. Während für diesen mehrtägigen Workshop eine Gebühr von 35 Euro erhoben wird, sind die allermeisten anderen Angebote gratis.
Das vielfältige Angebot garantiert, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Gerade auch für Jugendliche lohnt sich ein Blick in die Broschüre, die bei der Stadtverwaltung (Tourist-Info, Erdgeschoss) gratis erhältlich ist. Da auch ältere Schüler Sommerferien haben, umfassen die Aktivitäten neben reinen „Kinderprogrammen" auch Ansprechendes für junge Leute bis 15, teils sogar bis 18 und 20 Jahre. So kann man beim abendlichen Schafkopfturnier am2. August in Kay, beim Kickerturnier am 4. August im Tittmoninger Jugendtreff oder beim Eis-Stock-Schießen am 19. August in Alterfing gegen Gleichaltrige antreten, beim Ausflug zum „Bauerngolf" nach Franking am 16. August mitfahren oder sich am 26. August beim Schützenverein im Umgang mit Luftgewehr und Armbrust üben. Neu im Programm ist das Angebot, unter freiem Himmel einen von drei aktuellen, spannenden Kino-Filmen anzusehen: Das Hofcafé Leitner in Mühlham wird am 27. August für einen Abend zum Open Air-Kino mit Großleinwand. Bevor der Film beginnt, kann man noch die Tubing-Bahn testen, Musik hören oder selbst machen und verschiedene Leckerbissen genießen.
Anmeldeschluss ist am 27. Juni. Bis dahin können die ausgefüllten Anmeldebögen bei der Stadtverwaltung abgegeben werden.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Mai 2016 - Eine Winterlinde am Seebad

Bürgerprojekte in der region Salzach

Eine Winterlinde am Seebad
Dass die Winterlinde in Deutschland Baum des Jahres 2016 ist, hat die interkommunale Arbeitsgemeinschaft für integrierte ländliche Entwicklung (ILE) „Waginger See – Rupbertiwinkel" zum Anlass für eine Pflanzaktion aller beteiligten Gemeinden genommen.
Für die Stadt Tittmoning pflanzte 1. Bürgermeister Konrad Schupfner am vergangenen Freitag in Zusammenarbeit mit dem AK Seebad und tatkräftig unterstützt vom Bauhof eine Winterlinde am Zugang zum Städtischen Seebad am Leitgeringer See. Die langjährige Kassiererin Roswitha Brade übernahm spontan die Patenschaft für den Baum, der deshalb den Namen „Roswitha" erhielt.

Gruppenbild: Tittmonings 1. Bürgermeister Schupfner und Geschäftsleiter Walter Schöberl neben der frisch gepflanzten Winterlinde, daneben die AK Seebad-Mitglieder Gottfried Ganisl (li.) sowie Sonja Braun, Ute Sesselmann und Pia Huber (re.)

Burg und Kultur Stadt Tittmoning

Freizeitregion Stadt Tittmoning

April 2016 - Neues Fahrzeug für den Bauhof

Bürgerprojekte in der region Salzach

Über den gelungenen ersten Einsatz freuen sich (v.l.n.r.): Martin Haringer (Fa. Eder), 1. Bürgermeister Konrad Schupfner, Paul Schild und Franz Mayer (Städt. Bauhof) sowie Hubert Schachner (Fa. Schachner)
Ein neues Fahrzeug für den Bauhof
Zum ersten Einsatz kam der neu angeschaffte Dieselmähtraktor Kompaktschlepper der Marke ISEKI am vergangenen Montag auf dem Schulsportplatz in Tittmoning. Der städtische Bauhof wird das Fahrzeug mit 40 PS und zuschaltbarem Allradantrieb vor allem zum Mähen der Sportanlagen nutzen. Im Winter ist der Traktor umrüstbar zum Räumfahrzeug für Geh- und Radwege. Er ersetzt das alte Fahrzeug, das dem SV 1966 Kay zur Nutzung überlassen wurde

Freizeitregion Stadt Tittmoning

April 2016 - Postgutweiher verdient seinen Namen wieder

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Fachgerecht entlandet durch Landschaftspflegeverband
Postgutweiher verdient seinen Namen wieder
Anwohner hatten sich schon um das Biotop am Rande des Hüttenthaler Feldes gesorgt.
Nach dem trockenen Jahr 2015 war im „Postgutweiher" kaum mehr Wasser. Jetzt kräuselt der
Frühlingswind die spiegelnde Oberfläche: Der Weiher verdient seinen Namen wieder.
Die Entlandung hat diesmal der Landschaftspflegeverband Traunstein im Rahmen des
landkreisübergreifenden Biodiversitätsprojekts „Drachen der Unterwasserwelt"
vorgenommen, denn das naturnahe Stillgewässer soll u.a. dem Kammmolch, unserer größten
heimischen Lurchart, als Laichplatz dienen. Neben dieser Leitart des Projekts werden viele
weitere Tier- und Pflanzenarten von der Maßnahme profitieren. Um zu verhindern, dass
aufgrund natürlicher Verlandungsprozesse die Wasserfläche immer kleiner wird, bis sie
schließlich ganz verschwindet, müssen solche Gewässer im Laufe der Jahre immer wieder
ausgebaggert werden. Zuletzt hatte die Stadt Tittmoning im Sommer 2005 eine solche
Teilentlandung vorgenommen.
Albert Zeltsperger vom Tittmoninger Bauamt ist froh, dass diesmal der
Landschaftspflegeverband diese heikle Aufgabe übernommen hat. Die Fachleute von dort
haben viel Erfahrung in der Biotoppflege. „Der Verband erspart der Stadt Tittmoning nicht
nur Kosten und einiges an organisatorischem Aufwand. Er ist auch ein Garant dafür, dass alle
Vorschriften und Auflagen eingehalten werden und die Entlandung fachgerecht
vorgenommen wird", so Zeltsperger.
Der Weiher war fast völlig verlandet
Stadtrat Johann Glück hatte bereits Anfang 2014 einen solchen Eingriff angeregt, und nach
Kontaktaufnahme mit dem Landschaftspflegeverband war auch rasch ein erster Ortstermin
mit der Unteren Naturschutzbehörde zustande gekommen. Dann aber dauerte es, bis der
Entscheid über eine Förderung nach der Bayerischen Landschaftspflege- und
Naturparkrichtlinie vorlag. Da Eingriffe an solchen Biotopen nur während einer eng
definierten Periode im Winter möglich sind und in dieser Zeit dann auch noch das Wetter für
die richtige Bodenbeschaffenheit sorgen muss, verzögerte sich die Maßnahme schließlich um
ein Jahr. Erst im Januar 2015 konnte der mittlerweile fast völlig verlandete Weiher endlich
ausgebaggert werden.
Die zwei baggerbreiten Schneisen, die im Zuge dieser Maßnahme ins Gehölz am Westufer
geschlagen werden mussten, mögen auf den uninformierten Betrachter wie Spuren eines
Naturfrevels wirken. Tatsächlich jedoch bietet der gezielte Eingriff, dessen Spuren sich hier
zeigen, die Grundlage dafür, dass die europaweit nach FFH-Richtlinie und nach
Bundesartenschutzverordnung streng und besonders geschützten Lurche jetzt im Frühjahr
wieder einen Platz zum Laichen finden. Mit ein wenig Geduld wird man beobachten können,
wie die Natur sich die betroffenen Uferzonen wieder zurück erobert.

Region Salzach

vorher

nachher





Für eventuelle Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!
Herzlichst
Stadt Tittmoning

Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt:
1. Bürgermeister Konrad Schupfner

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